Willi Multhaup
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| Persönliches | ||
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| Geburtsdatum: | 19.07.1903 | |
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| Gewicht: | kg | |
| Position: | Trainer 27.09. - 24.10.71 | |
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* Stand: 01. August 2006. | ||
Willi Multhaup (Fischken) (* 19. Juli 1903 in Essen - † 18. Dezember 1982) war ein deutscher Trainer. Als die Bundesliga begann, hatte der damalige Oberliga-Erfolgstrainer Georg Knöpfle überraschend gekündigt und damit den Weg für Willi Multhaup freigemacht. Er war ein herverragender Fußballfachmann mit Autorität und Ausstrahlung. Am 15. August 1963 wurde das neu ausgebaute Weserstadion gegen die Elf von Honved Budapest eingeweiht. Werder gewann mit 2:1. Allerdings brach sich Torwart Volker Boelsen bei diesem Spiel den Arm, dies war der Beginn einer nie dagewesenen Verletzungsserie. Im Jahr 1963 verletzten sich hintereinander die ersten sechs Torhüter. Willi Multhaup wollte das Werder-Spiel perfektionieren und wagte sich an das 4-2-4 System, das modernste System der beginnenden sechziger Jahre. Bei Werder funktionierte das System nicht so gut wie bei den Brasilianern, die damit zweimal Weltmeister wurden. Die Saison 1963/64 endete auf dem 10. Platz. Die Saison 1964/65 begann wenig Erfolg versprechend mit einer 1:2-Niederlage gegen den Abstiegskandidaten Kaiserslautern. Multhaup machte sich große Sorgen für den weiteren Saisonverlauf. Glücklicherweise war das gar nicht notwendig. Am 17. Spieltag übernahm die Werder-Mannschaft die Tabellenführung und gab sie nicht wieder ab. Der erste Meistertitel Werders und für 23 Jahre der einzige war perfekt. Mannschaftskapitän war Pico Schütz. Auf dem Höhepunkt des Jubels gab Multhaup seinen Abschied bekannt. Er war enttäuscht über die mangelnde Fußballbegeisterung an der Weser und ging zu Borussia Dortmund. Sein Nachfoger war Günther Brocker. In der Saison 1971/72 kam Multhaup ein 2. Mal als für kurze Zeit als Trainer an die Weser. Vom 9.-12. Spieltag löste er Robert Gebhart ab, der offensichtlich mit den Spielern nicht zurecht kam. Sein Nachfolger wurde Josef Piontek. Willi Multhaup starb am 18.12.1982.
Inhaltsverzeichnis |
Laufbahn
Sonstiges
Vereine
Titel, Erfolge
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Europapokalsieger mit Borussia Dortmund 1966
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Deutscher Pokalsieger mit 1. FC Köln 1968
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Deutscher Vize-Meister mit Borussia Dortmund 1966
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Deutscher Meister mit SV Werder 1965





