Rudi Völler
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| Persönliches | ||
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| Geburtsdatum: | 13.04.1960 | |
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| Größe: | 1,80 m | |
| Gewicht: | XX kg | |
| Position: | Angriff | |
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* Stand: 01. August 2006. | ||
Rudolf Völler (Rudi) (* 13.04.1960) ist ein ehemaliger deutscher Angriff-Spieler und Trainer. Mit dem Fußballspielen begann er 1968 beim TSV 1860 Hanau. 1976 wechselte er zu Kickers Offenbach und spielte ab 1980 als Profi in der Bundesliga beim TSV 1860 München. Nach dem Abstieg der Münchener 1981 spielte er ein Jahr in der zweiten Liga. 1982/83 wechselte er zum SV Werder. Als Nachfolger für Erwin Kostedde, der Werder in dieser Saison verließ, sollte eigentlich Dieter Schatzschneider von Hannover kommen. An ihm hatten Hamburger SV, Schalke und Werder gleichzeitig großes Interesse. Otto Rehagel übersah dabei beinahe Rudi Völler, der gleichzeitig angeboten wurde. Der Zufall kam Werder zu Hilfe, Schatzschneider entschied sich im letzten Augenblick für den HSV. Werder nahm als Ersatz den Zweit-Liga-Spieler Völler vom TSV 1860 München, der gleich im ersten Jahr 23 Tore für Werder erzielte. Damit wurde er Torschützenkönig und Deutschlands Fußballer des Jahres 1983. 1984/85 verlängerte er seinen Vertrag mit Werder obwohl Barcelona, AC Mailand und Bayern München großes Interesse an ihm zeigten. Am 23. November 1985 wurde Völler im Münchener Olympistadion von Klaus Augenthaler böse gefoult. Dies Foul war eins der meistdiskutierten der Bundesligageschichte. Bilder, die den Hergang zeigen, beweisen, dass der Ball beim Angriff schon meterweit weg war. Fünf Monate war Rudi Völler als Folge der Verletzungen ans Krankenlager gefesselt. Der Tritt von Augenthaler wurde nur mit einer gelben Karte bestraft. In den Wochen danach lief eine regelrechte Kampagne gegen Völler und Werder. Man behauptete Völler sei nur dumm gefallen und habe sich durch den Aufprall auf den Boden verletzt. Fast 5 Monate nach dem Foul Augenthaler's saß Rudi wieder auf der Bank im Weser-Stadion. Das Spiel SV Werder gegen FC Bayern München war eine regelrechte Fußballschlacht. 13 Minuten vor Schluß wurde Völler unter ohrenbetäubendem Jubel der Werder-Anhänger eingewechselt. Völler schoss im Strafraum den Ball an Lerby vorbei, dessen Arm sich in die Flugbahn bewegte. Die Folge war ein Strafstoss für Werder. Leider wurde er von Michael Kutzop nicht zum Tor verwandelt. Die Saison wurde erneut als Vize-Meister beendet. Er wurde für Werder in 137 Spielen eingesetzt und schoss 97 Tore. 1987/88 verließ Rudi Völler Werder und wechselte nach Italien zum AS Rom, wo er mit der Mannschaft 1991 den italienischen Meistertitel gewann. Die nächste Station war 1992 Olympic Marseille mit dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister 1993. Im Jahr 1994 kehrte Rudi Völler nach Deutschland zurück und ging zu Bayer Leverkusen. Hier beendete er 1996 seine aktive Fußball-Karriere. In 90 Länderspielen erzielte er 47 Tore für die Deutsche Nationalmannschaft. Sein größter Erfolg als Spieler war der Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 in Italien. Als Nationalspieler für Deutschland spielte er neunzig Mal und schoss 47 Tore. Von 2000 bis 2004 war Völler Bundestrainer der Deutschen Nationalmannschaft. Höhepunkt Trainer-Karriere war die deutsche Vize-Weltmeisterschaft im Jahr 2002. Nach der 2:1 Niederlage gegen Tschechien in der Europameisterschafts-Vorrunde 2004 in Portugal gab Rudi Völler am 24. Juni seinen Rücktritt als Trainer der Nationalmannschaft bekannt. Sein Nachfolger wurde Jürgen Klinsmann. Rudi Völler ist in zweiter Ehe mit Sabrina verheiratet. Er ist Vater von drei Söhnen (Kevin, Bryan und Marco), sowie von zwei Töchtern (Greta und Laura). Derzeit ist er Sportdirektor bei Bayer Leverkusen.
Inhaltsverzeichnis |
Laufbahn
- Nationalspieler 1982 - 1994
- Karriereende als Aktiver
Sonstiges
Vereine
als Spieler :
-
Bayer Leverkusen 1994 - 1996
-
Olympique Marseille 1992 - 1994 Ligue 1
-
AS Rom 1987 - 1992 Serie A
-
SV Werder 1982 - 1987
-
TSV 1860 München 1981 - 1982 2. Liga
-
TSV 1860 München 1980 - 1981
-
Kickers Offenbach 1977 - 1980 2. Bundesliga Süd
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Kickers Offenbach 1975 - 1977
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TSV 1860 Hanau 1968 - 1975
als Trainer :
-
Bayer Leverkusen 2005 - 2006
-
AS Rom 2004 - 26.09.2004 Serie A
-
Bayer Leverkusen 21.10.2000 - 12.11.2000
-
Deutsce Nationalmannschaft 02.07.2000 - 24.06.2004
Titel, Erfolge
als Spieler :
-
Französischer Vize-Meister mit Olympique Marseille 1994
-
Französischer Meister mit Olympique Marseille 1993
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Champions League-Sieger mit Olympique Marseille 1993
-
Vize-Europameister mit Deutschland 1992
-
UEFA-Cup: Platz 2 mit AS Rom 1991
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Weltmeister mit Deutschland 1990
-
Serie A: Platz 3 mit AS Rom 1988
-
Vize-Weltmeister mit Deutschland 1986
-
Deutscher Vize-Meister mit SV Werder 1986
-
Deutscher Vize-Meister mit SV Werder 1985
-
Deutscher Vize-Meister mit SV Werder 1983
-
U21-Vizeeuropameister 1982
als Trainer :
Auszeichnungen
- Bundesverdienstkreuz 2002
- Deutschlands Torschützenkönig 1983
- Deutschlands Fußballer des Jahres 1983
- Träger des Capo-Cicero-Preises





