Otto Rehhagel

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Persönliches
Geburtsdatum:09.08.1938
Nationalität:
Größe:1,77 m
Gewicht:73 kg
Position:Trainer

* Stand: 01. August 2006.

Otto Rehhagel (* 09.08.1938) ist ein deutscher Trainer. Er wurde in der Saison 1975/76 das erste Mal Trainer vom SV Werder. Als Nachfolger von Herbert Burdenski blieb er vom 23. bis 34. Spieltag bei Werder. Am Ende der Saison erreichte Werder den 13. Tabellenplatz. 1976/77 wurde er von Hans Tilkowski abgelöst. 1981/82 kam Otto Rehagel ein 2. Mal zum SV Werder. Die erste Saison nach dem Wiederaufstieg zeigte eine völlig veränderte Werdermannschaft mit sensationellem Offensivfußball. Nach dem 4:2-Sieg gegen Mönchengladbach am ersten Spieltag stand Werder auf Tabellenplatz 2. Fachleute taten die Erfolge mit einem vorübergehenden Hoch ab. Die nächsten Wochen zeigten aber, dass Werder 1981 zumindest zu den stärksten Aufsteigern gehörte, die es je in der Bundesliga gab. Nach dem Skandal um Ewald Lienens Oberschenkel-Verletzung beim Spiel Werder gegen Arminia Bielefeld mußte Otto Rehhagel wegen Morddrohungen bei den nächsten Spielen mit einer Bleiweste auf der Trainerbank sitzen. Er wurde beschuldigt, Siegmann angestiftet zu haben, Lienen vorsätzlich zu foulen. Rehhagel und Siegmann wurden beide rehabilitiert. Die saison 1981/82 endete mit dem 5. Tabellenplatz. 1982/83 wurde die Stammelf weiter verstärkt. Nach den ersten drei Monaten, die nicht besonders erfolgreich verliefen, steigerte sich Werder in einen absoluten Rausch und jagten den führenden HSV. Am Ende der Saison stand Werder auf Platz 2. 1983/84 ließ sich der Aufwärtstrend leider nicht fortsetzen, trotz psychologischer Betreung konnte Werder seine Möglichkeiten nicht voll abrufen. Die Saison wurde mit Platz 5 beendet. 1984/85 verlängert Rudi Völler seinen Vertrag obwohl er Angebote von Mailand und Barcelona hat. Es ging weiter aufwärts. Die Meisterschaft entschied sich am letzten Spieltag. Werder verlor gegen Dortmund und der FC Bayern gewann gegen Braunschweig. In der Endabrechnung war Werder nur auf dem 2. Platz. 1985/86 Nach geglücktem Saisonstart war Werder bis zur Winterpause auf dem Siegeszug und wurde dieses Mal zum Gejagten. Die Rückrunde wurde leider nicht so erfolgreich. Der Ausfall des verletzten Völler machte sich bemerkbar. Erst als es Rehhagel gelang den "alten Mann" Manni Burgsmüller für Werder zu verpflichten, ging es wieder aufwärts. Mit 13 Toren in 20 Spielen sorgte er dafür, dass sich Werder weiter Titelhoffnungen machen konnte. Am Ende kam Werder allerdings wieder nur auf den 2. Platz. 1986/87 Eine unerklärliche Auswärtsschwäche bremste den Höhenflug von Werder und bescherte Werder am Ende Platz 5. 1987/88 Fünf Leistungsträger der Vizemeisterelf verließen Werder auf einen Schlag: Völler, Pezzey, Burdenski, Sidka und Möhlmann. Die Medien konnten sich nicht verkneifen über die Verlierer-Mannschaft Werder herzuziehen, aber sie irrten sich gewaltig. Nach acht Spieltagen war Werder noch ungeschlagen. Das Glanzstück lieferte Werder als sie acht Spieltage vor Saisonende die Bayern mit 3:1 abfertigten. Die Spielzeit wurde mit Bravour beendet und diesmal war das Ziel erreicht, die Schale war in Bremen. 1988/89 Die Saison verlief harmonisch ohne besondere Höhen und Tiefen. Allerdinds reichte es nicht zur Titelverteidigung, aber immerhin zu Platz 3. 1989/90 Werder begann mit sieben Spielen ohne Niederlage, aber mit zu vielen Unentschieden. Die Fans murrten über den nicht erwarteten Saisonverlauf. Werder verpasste den Anschluss nach ganz oben und landete auf Platz 7. 1990/91 wurde für Werder erstmals seit 1982 eine Saison ohne Europacupspiele. In der Bundesliga kam Werder auf den 3. Platz. 1991/92 Werder blieb von Saisonbeginn an weit hinter den an sie gestellten Erwartungen zurück. Es gab Pleiten gegen Neulinge und Abstiegskandidaten. Otto Rehhagel wurde von zahlreichen Anhängern zum Sündenbock gestempelt, erhielt aber Rückendeckung vom Vorstand. International gab's Grund zur Freude. Gegen FC Brügge und Galatasaray Istanbul gelang der Einzug ins Europapokalfinale der Cupsieger. In Lissabon trat der Außenseiter SV Werder gegen den AS Monaco an und holte den Pokal. Die Saison endete mit Platz 9. 1992/93 Nach acht Spieltagen stand Werder auf Platz 9. Doch dann ging ein Ruck durch die Mannschaft und es folgte Sieg auf Sieg. Gekrönt wurde die Saison durch Platz 1 der Tabelle. 1993/94 Die Saison endete mit dem enttäuschenden Platz 9. Die fans wurden entschädigt durch den Gewinn des DFB-Pokals. 1994/95 Am 14 Januar 1995 versuchten die Bayern erneut Otto Rehhagel als Trainer zu gewinnen und waren selbst überrascht, auf Zustimmung zu stoßen. Die Presse schrieb: "Otto-der Richtige für Bayern." Die Fans waren enttäuscht und meinten er hätte überall hingehen dürfen, nur dahin nicht. Werder mußte sich nach einem Trainer für die neue Saison umsehen. 1995/96 verließ Otto Rehhagel Werder und ging zum FC Bayern München. Otto verhalf Werder in seinen 14 Trainerjahren zu zahlreichen Titelgewinnen und unvegeßlichen Spielen. Seine Trainernachfolge beim SV Werder übernahmen Aad de Mos.

Inhaltsverzeichnis

Laufbahn

Sonstiges

Vereine

  • 1. FC Kaiserslautern 1996 - 1997 2. Liga
  • FC Bayern München 1995 - 28.04.1996
  • SV Werder 1981 - 1995
  • SV Werder 02.04.81 - 1981 2. Bundesliga Nord
  • Fortuna Düsseldorf 1980 - 1981
  • Fortuna Düsseldorf 12.10.1979 - 05.12.1980
  • Arminia Bielefeld 10.10.1978 - 1979
  • Borussia Dortmund 1976 - 1978
  • SV Werder Bremen 29.02.76 - 1976
  • Kickers Offenbach 02.04.1974 - 09.12.1975

Titel, Erfolge

  • Europameister mit Griechenland 2004
  • Deutscher Meister mit 1. FC Kaiserslautern 1998
  • 2. Liga: Platz 1 mit 1. FC Kaiserslautern 1997
  • Deutscher Vize-Meister mit SV Werder 1995
  • Deutscher Pokalsieger mit SV Werder 1994
  • Deutscher Meister mit SV Werder Bremen 1993
  • Europapokalsieger mit SV Werder 1992
  • Deutscher Pokalsieger mit SV Werder 1991
  • Deutscher Vize-Pokalsieger mit SV Werder 1990
  • Deutscher Vize-Pokalsieger mit SV Werder 1989
  • Deutscher Meister mit SV Werder Bremen 1988
  • Deutscher Vize-Meister mit SV Werder 1986
  • Deutscher Vize-Meister mit SV Werder 1985
  • Deutscher Vize-Meister mit SV Werder 1983
  • Deutscher Pokalsieger mit Fortuna Düsseldorf 1980

Auszeichnungen

Weblinks